Zahlen

2002

fand das erste "Berlin Seminar" in Berlin statt.

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Zahlen und Fakten

50

verschiedene „Berlin Seminare“ hat die THW-Bundesvereinigung e.V. durchgeführt

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Zahlen

1950

wurde das THW gegründet.

Aktuelles Gute Nachrichten für das THW.

Berlin, 17. November 2023. 15 Millionen Euro mehr für die Bundesanstalt THW im Haushalt 2024. Das ist das Ergebnis der Beratungen in der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses letzte Nacht.

wer wir sind Engagement und Mitgestaltung.

Die THW-Bundesvereinigung e.V. versteht sich als Kommunikatorin und Brücke zwischen THW, THW-Jugend, Ehrenamt, Politik und Wirtschaft.

Die THW-Bundesvereinigung e.V. (THW-BV) ist Impulsgeberin in das THW hinein und trägt wichtige Anregungen und Gedanken nach außen. Sie informiert, vermittelt und fragt nach. Die THW-BV ist die Schnittstelle zwischen den bundesweiten THW-Fördervereinen auf Landes- und Ortsebene. 

Organisatorisch gehört das THW als Bundesanstalt zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Es sind nur zwei Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hauptberuflich für das THW tätig. Der Hauptteil engagiert sich ehrenamtlich in den bundesweit 668 Ortsverbänden.

was wir machen Wir helfen denen, die helfen.

Die THW-Bundesvereinigung e.V. vertritt die Interessen der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), der Menschen im THW und die Anliegen im gesamten Zivil- und Katastrophenschutz auf Bundesebene. 

Sie kümmert sich zum einen, um die Förderung des Zivil- und Katastrophenschutzes und der Jugendarbeit, zum anderen sorgt sie für den gesellschaftlichen Zuspruch und die notwendige Bekanntheit des THW und des THW-Gedankens in der Bevölkerung. Sie fördert Leuchtturmprojekte und setzt auf das Lernen von- und miteinander. Die THW-BV unterstützt die Arbeit der Bundesanstalt Technisches Hilfswerks.

Veranstaltungen

Dank für unermüdlichen Einsatz

Simbach am Inn, 10.06.2016. Im Dauereinsatz sind die Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) im bayerischen Simbach am Inn. Einen persönlichen Dank dafür sprachen am Wochenende der Präsident der THW-Bundesvereinigung Stephan Mayer, MdB, THW-Präsident Albrecht Broemme sowie der Landesbeauftragte für Bayern, Dr. Fritz-Helge Voß, aus.

Von Trinkwasseraufbereitung über Pumpen bis hin zu Brückenbau: Nach den schweren Unwettern sind aktuell viele Einsatzoptionen des THW in Bayern gefragt. Viele Helferinnen und Helfer trotzten Hitze und Schlamm und helfen nach wie vor den Menschen in Not. Broemme, Voß und Mayer lobten sie an der Einsatzstelle für ihr Durchhaltevermögen. Mehr als 2,3 Millionen Liter Trinkwasser hat das THW bislang im bayerischen Simbach am Inn aufbereitet – ein Ende des Einsatzes ist nicht in Sicht. Damit handelt es sich um den größten Trinkwassereinsatz des THW aller Zeiten in Deutschland.

120 Liter Wasser verbraucht jeder Deutsche im Schnitt am Tag. Doch was passiert, wenn die Versorgung zusammenbricht? Für diesen Fall verfügt das THW bundesweit über 16 Fachgruppen Trinkwasserversorgung. Die ehrenamtlichen Experteninnen und Experten nutzen Ultrafiltrationsanlagen, um Wasser in mehreren Stufen von Schmutz, Viren und Bakterien zu befreien: Nach einer chemischen Vorbehandlung wird es durch eine Filtrationsstraße gepumpt, mit Aktivkohle behandelt und am Ende desinfiziert. Das Kernstück des Prozesses ist die Ultrafiltration durch eine spezielle Keramikmembran. In einem mobilen Labor prüft ein geschulter Experte ständig die Qualität der Wassers, denn diese muss den Standards der deutschen Trinkwasserverordnung gerecht werden. In Simbach laufen aktuell zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen aus Starnberg (Bayern) und Lemgo (NRW). Sie speisen 30.000 Liter Wasser pro Stunde direkt in das örtliche Versorgungsnetz ein.

Das Besondere an der Wasseraufbereitung des THW ist die Flexibilität der mobilen Anlage. Im Gegensatz zu einem Wasserwerk können sich die THW-Kräfte auf unterschiedliche Qualitäten des Rohwassers, zum Beispiel aus Flüssen, Seen oder Brunnen, einstellen.

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte nutzten die Gelegenheit zum Austausch mit dem Besuch. Text:  

Meldungen

Dank für unermüdlichen Einsatz

Simbach am Inn, 10.06.2016. Im Dauereinsatz sind die Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) im bayerischen Simbach am Inn. Einen persönlichen Dank dafür sprachen am Wochenende der Präsident der THW-Bundesvereinigung Stephan Mayer, MdB, THW-Präsident Albrecht Broemme sowie der Landesbeauftragte für Bayern, Dr. Fritz-Helge Voß, aus.

Von Trinkwasseraufbereitung über Pumpen bis hin zu Brückenbau: Nach den schweren Unwettern sind aktuell viele Einsatzoptionen des THW in Bayern gefragt. Viele Helferinnen und Helfer trotzten Hitze und Schlamm und helfen nach wie vor den Menschen in Not. Broemme, Voß und Mayer lobten sie an der Einsatzstelle für ihr Durchhaltevermögen. Mehr als 2,3 Millionen Liter Trinkwasser hat das THW bislang im bayerischen Simbach am Inn aufbereitet – ein Ende des Einsatzes ist nicht in Sicht. Damit handelt es sich um den größten Trinkwassereinsatz des THW aller Zeiten in Deutschland.

120 Liter Wasser verbraucht jeder Deutsche im Schnitt am Tag. Doch was passiert, wenn die Versorgung zusammenbricht? Für diesen Fall verfügt das THW bundesweit über 16 Fachgruppen Trinkwasserversorgung. Die ehrenamtlichen Experteninnen und Experten nutzen Ultrafiltrationsanlagen, um Wasser in mehreren Stufen von Schmutz, Viren und Bakterien zu befreien: Nach einer chemischen Vorbehandlung wird es durch eine Filtrationsstraße gepumpt, mit Aktivkohle behandelt und am Ende desinfiziert. Das Kernstück des Prozesses ist die Ultrafiltration durch eine spezielle Keramikmembran. In einem mobilen Labor prüft ein geschulter Experte ständig die Qualität der Wassers, denn diese muss den Standards der deutschen Trinkwasserverordnung gerecht werden. In Simbach laufen aktuell zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen aus Starnberg (Bayern) und Lemgo (NRW). Sie speisen 30.000 Liter Wasser pro Stunde direkt in das örtliche Versorgungsnetz ein.

Das Besondere an der Wasseraufbereitung des THW ist die Flexibilität der mobilen Anlage. Im Gegensatz zu einem Wasserwerk können sich die THW-Kräfte auf unterschiedliche Qualitäten des Rohwassers, zum Beispiel aus Flüssen, Seen oder Brunnen, einstellen.

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte nutzten die Gelegenheit zum Austausch mit dem Besuch. Text:  

Kontakt THW-Bundesvereinigung e.V.

Geschäftsstelle
Friedrichstraße 130 b
10117 Berlin

+49 030 28876980
+49 030 2887698-19
info@thw-bv.de