Der THW-Landesbeauftragte für Baden-Württemberg, Dietmar Löffler, sagte: „Der Standort hier in Ulm bietet mit fast 20.000 Palettenstellplätzen und zusätzlichen Außenflächen ausreichend Platz für eine umfangreiche Krisenlogistik. Im Einsatzfall können wir dabei nicht nur auf hauptamtliches Personal setzen, sondern auch auf die qualifizierte Unterstützung zahlreicher ehrenamtlicher Einsatzkräfte aus den THW-Ortsverbänden in der Region.“
An vier Standorten in Deutschland sollen in Zukunft wichtige Vorräte gelagert werden. Geeignete Flächen zu finden ist zeitaufwändig. Um mit dem Programm zügig zu starten, wurden vorerst temporäre Standortlösungen gefunden. So soll das THW-Logistikzentrum Süd später dauerhaft in Biberach a. d. R. angesiedelt werden. Das Logistikzentrum West in Elsenfeld, Bayern, wird den Betrieb in ca. acht bis zehn Wochen aufnehmen. Der finale Standort soll sich später im nahe gelegenen Aschaffenburg befinden. Das Logistikzentrum Ost in Grammetal (Nohra), Thüringen, startet in ca. drei Monaten. Zukünftig soll das Logistikzentrum im 100 km entfernten Altenburg dauerhaft etabliert werden. Das nördlichste Logistikzentrum wird in Westerstede in Niedersachsen angesiedelt. Wann es in Betrieb genommen wird, ist noch offen.
Die Inbetriebnahme des ersten THW-Logistikzentrums ist ein wichtiger Schritt einer umfassenden und flächendeckenden Vorsorgestrategie im Bevölkerungsschutz.
Ulm, 25.Februar 2022.