Im Jahr 2023 ist die Auslieferung von 35 weiteren Fahrzeugen dieses Typs vom Fahrzeughersteller MAN geplant. Bei der Beschaffung der acht Meter langen LKW hat das THW die Erfahrungen aus zahlreichen Hochwassereinsätzen sowie aus dem Einsatz nach Starkregen „Bernd“ berücksichtigt. Zum Beispiel verfügt der Fahrzeugtyp mit sechs Sitzplätzen erstmals über einen Rettungskorb sowie eine Frontseilwinde mit sechs Tonnen Zugkraft. Das Fahrzeug ist für Maßnahmen zur Rettung von Menschen und Tieren, sowie Bergung und Sicherung von Sachwerten in Wassergefahren und Hochwasserlagen vorgesehen. Hierzu wurde er mit einem Ladekran und einer Watfähigkeit ausgerüstet, um in überfluteten Bereichen agieren zu können. Um Gegenstände zu sichern oder Hindernisse wie beispielsweise Bäume und Fahrzeuge aus dem Wasser zu entfernen, ist eine Seilwinde notwendig. Diese Aufgaben können im Regelfall durch die Seilwinde des GKW wahrgenommen werden. In überfluteten Gebieten bei Hochwasserlagen ist die Seilwinde des GKW durch dessen fehlende Watfähigkeit aber nicht einsetzbar. Hierzu ist dann eine Seilwinde an dem watfähigen LKW Fachgruppe Wassergefahren notwendig.
Aufgrund des Klimawandels werden Starkregenereignisse wie das im Ahrtal perspektivisch zunehmen. Durch die Bereitstellung der Seilwinden ist das THW für die Abarbeitung derartiger Schadenslagen sehr gut aufgestellt.
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Elze, Mai 2023