Parallel zur Plakat-Kampagne geben vier THW-Helferinnen und -Helfer einen persönlichen Einblick in ihre Einsatzzeit. So zum Beispiel Annalena Di Carlo. Sie ist Studentin und THW-Helferin im Ortsverband Ahrweiler. Am 14. Juli 2021 war sie bereits ab dem Nachmittag im Einsatz. Privat hat Annalena Di Carlo alles verloren. Ihre Aufmerksamkeit galt aber nicht ihrem privaten Schicksal, sondern der Hilfe für die anderen. Der wichtigste Halt in der Starkregennacht und in der Zeit des Wiederaufbaus ist die Kameradschaft im THW. Annalena Di Carlo hat beim Aufbau von mehreren Behelfsbrücken mitgeholfen und ist auch auf einem Kampagnenplakatmotiv zu sehen.
Christian Herrmann ist nicht nur Initiator der Danke-Kampagne und Vizepräsident der THW-Bundesvereinigung. In erster Linie ist er Helfer im THW. 2001 ist er ins Technische Hilfswerk eingetreten und war schon bei den Hochwassern 2002 und 2013 im Einsatz. Sein Antrieb? Menschen, die Hilfe benötigen mit den technischen Möglichkeiten des THW zu helfen. Die Flutkatastrophe 2021 im Ahrtal hat die anderen Ereignisse deutlich übertroffen. So eine flächendeckende und absolute Zerstörung hat er vorher in Deutschland noch nicht erlebt. Mit seinen Kameradinnen und Kameraden aus dem Ortsverband Frankfurt (Oder) und Senftenberg errichtete er am Ufer der Ahr eine Treppe. So erreichten die Anwohner etwas bequemer die „Ahrida“ – ein THW-Boot, das für viele Tage als Fähre die einzige Verbindung zwischen beiden Uferseiten war.
Alle Informationen über die Kampagne und die Video-Portraitreihe werden zusammengefasst auf danke.thw-bv.de.