Die Idee das Klavier aus dem Ahrtal zu retten, stammte von der THW-Historischen Sammlung und dem Deutschen Feuerwehr-Museum. Umgesetzt haben es die Helferinnen und Helfer des THW zusammen mit Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr. Gemeinsam haben sie das Klavier gerettet, geborgen und an diesen Ort gebracht. Damit wird das „Spiel mich“-Klavier zu einem wichtigen Ausstellungsstück der zukünftigen Sammlung. Es symbolisiert den praktischen Startschuss für das gemeinsame Museum der Deutschen Feuerwehren und des Technischen Hilfswerks.
Dr. Heiko Wingenfeld, Oberbürgermeister der Stadt Fulda zum Museum: „Bei der Gestaltung der Zukunft muss man die Vergangenheit bedenken.“ Es sei wichtig, das nicht nur dann berichtet werde, wenn etwas passiert, sondern generell darüber informiert werde, wie wichtig es ist, gut aufgestellt zu sein bei der Feuerwehr, beim THW sowie im Rettungswesen. Für den Oberbürgermeister sei es eine große Freude, „wenn in der Zukunft dieser Ort zu einem Ort wird, der für die Zusammenarbeit zwischen THW und Feuerwehr steht.“
Zum Gedenken an die Flutkatastrophe 2021 hat der Komponist Kai Fenchel eigens eine Klaviersonate komponiert und diese auf dem „Spiel mich-Klavier“ uraufgeführt. Das Klavier erklang an diesem Tag ein letztes Mal. Danach wurde es offiziell an das DFM übergeben. „Das Instrument wird für immer stumm bleiben. Es wird nicht mehr darauf gespielt. Nun soll es erinnern.“, so Rolf Schamberger, Leiter des Deutschen Feuerwehr-Museums. „Ein Museum muss die Brücke zur Gegenwart sein. Deswegen ist dieses Klavier so ein wichtiges Symbol.“